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Audiovisuelle Medien sind nie bloße Mittel der Kommunikation oder Repräsentation gegebener Sachverhalte. Sie verändern und erweitern die dynamischen Bedingungen unseres Verstehens und Urteilens, Empfindens und Imaginierens.

Dieser Befund bildet den Ausgangspunkt für die Forschungsarbeit am Kolleg Cinepoetics und definiert das Agens unseres Bestrebens, die Poetologien des audiovisuellen Bildes zu erforschen. Wir lassen uns dabei von einem weitläufig diskutierten Topos leiten: der Rede vom Denken des Films. In immer neuen Varianten wird das filmische Bild als Akteur beschrieben, von dem aus die Diskurse audiovisueller Bilder als Ge­schichte der Hervorbringung immer neuer Formen eines Denkens in filmischen Bildern zu begreifen sind.

 

Sprecher:

Prof. Dr. Hermann Kappelhoff (Freie Universität Berlin)

Prof. Dr. Michael Wedel (Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf")

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