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Cinepoetics Lecture #13: Catherine Grant "The Poiesis of Cinematic Allusionism" (20.01.)

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News vom 07.01.2020

Mikhail Iampolski zufolge ist Intertextualität ein hilfreiches Konzept, um Prozesse nachzuvollziehen, durch die Anspielungen auf andere Filme oder Texte in filmischen Figurationen Verwendung finden; auch kann es uns anleiten, komplexe Assoziationsketten zu erkunden, welche Energie und Kraft individueller Filme ausmachen. Es sind dies Prozesse eines intertextuell motivierten Machens und Sehens – Akte einer „poiesis. Was wäre im medienwissenschaftlichen Kontext also naheliegender, als diese in Form experimenteller audiovisueller Arbeiten zu untersuchen? In ihrem Vortrag „The Poiesis of Cinematic Allusionism“ diskutiert Catherine Grant (Birkbeck, University of London) einige ihrer eigenen videographischen Arbeiten (mit einem Fokus auf ihrem 2019 entstandenen Video Essay „The Haunting of The Headless Woman“).

Im Anschluss zeigen wir den Film LA MUJER SIN CABEZA (Lucrecia Martel, ARG 2008), auf den sich Grant in ihrer Lecture bezieht. Der kostenlose Vortrag beginnt am 20. Januar um 18:00 Uhr im Kino Arsenal am Potsdamer Platz; der Eintritt für den Film im Anschluss richtet sich nach den üblichen Preisen des Kinos.

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