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Aktuelle Neuerscheinungen in der Reihe Cinepoetics

Thomas Scherer: Inszenierungen zeitgenössischer Propaganda. Kampagnenfilme im Dienste des Gemeinwohls

Thomas Scherer: Inszenierungen zeitgenössischer Propaganda. Kampagnenfilme im Dienste des Gemeinwohls

Christian Rüdiger: Schule im deutschen Spielfilm. Filmische Dimensionen von Bildung, Erziehung und sozialer Selektion

Christian Rüdiger: Schule im deutschen Spielfilm. Filmische Dimensionen von Bildung, Erziehung und sozialer Selektion

Björn Hochschild: Figuren begegnen in Filmen und Comics

Björn Hochschild: Figuren begegnen in Filmen und Comics

News vom 01.12.2023

Wir möchten auf drei neue Titel in unserer deutschsprachigen Schriftenreihe hinweisen, die bis zum Ende des Jahres in gebundener und digitaler Form erhältlich sein werden.

Thomas Scherer beschäftigt sich in Inszenierungen zeitgenössischer Propaganda. Kampagnenfilme im Dienste des Gemeinwohls mit sogenannten "Social Advertisements", audiovisuellen Appellen, die das Verhalten ihres Publikums im Namen der Gemeinnützigkeit ansprechen. An der Schwelle von Propaganda, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit entwickelt er einen diskursanalytischen Ansatz, der eine genuin filmische Denkweise in den Mittelpunkt stellt und audiovisuelle Überzeugungsarbeit als einen Aushandlungsprozess im Medium der filmischen Fiktion verständlich macht.
Scherers Studie ist ab sofort in Print oder digital erhältlich.

Dies gilt ebenfalls für Christian Rüdigers Monografie Schule im deutschen Spielfilm. Filmische Dimensionen von Bildung, Erziehung und sozialer Selektion. Darin wirft er einen filmhistoriografischen Blick auf vergangene und gegenwärtige Darstellungen von Schule im deutschen Spielfilm. Bestimmte Bilder und Semantiken werden in diesen Darstellungen immer wieder aufgegriffen und reproduziert. Rüdiger untersucht solche audiovisuellen Erinnerungs- und Aneignungsprozesse mit einer film- und kulturwissenschaftlichen, soziologischen wie bildungswissenschaftlichen Perspektive und eröffnet einen poetologischen Zugang dazu.

Björn Hochschilds ausführliche Studie Figuren begegnen in Comics und Filmen versteht das Sehen und Lesen dynamischer Bilder als komplexe und subjektive Prozesse. Hochschild argumentiert, dass Figuren in Filmen und Comics erst im Prozess des Rezipierens zur vollen Verwirklichung kommen und entwickelt einen Ansatz, der sie einer poetologischen Analyse zugänglich macht. Ausgehend von Maurice Merleau-Pontys Wahrnehmungsphilosophie eröffnet die Arbeit einen fruchtbaren filmphänomenologischen Diskurs für die Comicforschung. Das Buch ist ab dem 18. Dezember bei De Gruyter sowie im Buchhandel erhältlich.

Mit diesen Neuerscheinungen umfasst die Cinepoetics Schriftenreihe bisher vierzehn Bände, die als Hardcover oder digital veröffentlicht wurden.

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