Cinepoetics Lecture #4: Erica Carter "Spectres of Colonial Whiteness" (04.12.)

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News vom 16.11.2017

Im Rahmen des Forschungsschwerpunkts Filmisches Bild und historische Erfahrung hält Erica Carter (Kings College London) einen Vortrag zu "Spectres of Colonial Whiteness". In der bereits vierten Cinepoetics Lecture untersucht die Film-, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin jüngste Abrechnungen mit weißen Geistern im postkolonialen Film. Hierfür bringt sie Jean-Marie Ténos LE MALENTENDU COLONIAL (2004) in Dialog mit Filmen wie Martin Baers WEISSE GEISTER (2004), Claire Denis’ CHOCOLAT (1988) und Isaac Juliens Installation Fantôme Afrique.

Dabei orientiert sich Carter an Forschungsfragen, die für die Arbeit von Cinepoetics von großer Bedeutung sind: Worin besteht Geschichtlichkeit filmischer Bilder jenseits einer Darstellungsebene historischer Sachverhalte? Wie entsteht ein historischer Erfahrungsraum, der sich mit jeder neuen Aneignung filmischer Bilder und jedem Medienwechsel umgestaltet? Und in welcher Beziehung steht Filmgeschichte zu einer Geschichte des Wahrnehmens und Fühlens?

Die Kolleg-Forschungsgruppe lädt dazu am 04. Dezember um 19:00 Uhr in das Kino Arsenal am Potsdamer Platz (Berlin). Der Eintritt für den Vortrag (in englischer Sprache) ist frei. Vorab wird der Film LE MALENTENDU COLONIAL (Jean-Marie Téno, CMR/F/D 2004) gezeigt. Beginn: 17:00 Uhr. Es gelten die üblichen Ticketpreise des Kino Arsenal.

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